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Sass da Ciampac

Wegbeschreibung

Wir fahren mit dem Auto zum Grödner Joch. Vom Parkplatz Rifugio Frara gehen wir auf dem Weg Nr. 2 in Richtung Jimmy Hütte bis zur Wegverzweigung dort biegen wir rechts in den Wanderweg Nr. 8 ab, der Kolfuschger Höhenweg und folgen am Fuss des Sass da Ciampac über Wiesen und Zirben bis zur Hütte Forceles. Auf einem breiten Schotterweg geht es bergab bis zur Wegverzweigung 4 wo wir nach links abbiegen Richtung Ciampeijoch. Nun geht es über Schotter in Kehren bergauf. Am linken Berghang entlang führt der Weg am Ciampatschsee vorbei, der meist trocken ist zum Ciampeijoch auf 2366 Meter über Meer. Für den Aufstieg zum Sass da Ciampac folgt man zunächst noch kurz dem Höhenweg Nr. 2 bis man links in den Weg Nr. 2 A abbiegt. Er führt über die von verkarsteten Platten bedeckten Hochweiden allmählich steiler ansteigend Richtung Gipfel. Eine eindrucksvolle Trümmerlandschaft folgt bis man die Scharte zwischen Sass Ciampei und Sass da Ciampac erreicht um einen ersten Blick ins Tal werfen zu können. Rechts von einem Felsband zieht sich der Kammweg zum Gipfel auf 2672 Meter über Meer, der mit einem einfachen Holzkreuz markiert ist. Von hier geht es allmählich abfallend auf einem gut begehbarem Pfad abwärts bis man kurz vor dem Crespeina-Joch eine mit Felsen durchsetzte Sandrinne überqueren muss. Hier ist Vorsicht und Trittsicherheit geboten. Kurz danach erreicht man über eine Wiesenschulter das Crespeina-Joch auf 2528 Meter über Meer. Über das Cirjoch und zwischen den Cirspitzen geht es zurück an der Jimmy-Hütte vorbei zum Parkplatz beim Grödner Joch.

Bemerkung: Nur mit gutem Schuhwerk und bei schönem Wetter.
Start: Beim Parkplatz Rifugio Frara auf 2121 Meter über Meer.
Höhendifferenz: 1402 Meter (Auf- und Abstieg)
Aufstieg: vom Parkplatz bis zum Sass da Ciampac 4 Stunden.
Gesamtgehzeit: 6 Stunden.
Schwierigkeitsgrad: Mittel - Schwer (der Weg zieht sich)

Eine wunderschöne aber lange Tour die sich sehr in die Länge zieht vor allem gegen Ende wenn man langsam müde wird. Aber sehr beeindruckend, auf jeden Fall zu empfehlen.

Georges Schrepfer